"We didn't do anything wrong but somehow we lost" - Stephen Elop (former Nokia CEO)

We are in the early throes of a Great Restructuring.  Our technologies are racing ahead, but our skills and organizations are lagging behind.

~Andrew McAfee

 

Durch die Effekte der Digitalisierung steigt die Komplexität der Märkte, Regularien und Abhängigkeiten kontinuierlich. Neue Konkurrenten und Startups drängen in sicher geglaubte Märkte.

Unsere Welt ist im Wandel, Veränderung die neue Normalität. Wiederkehrende, vollständig beschreibbare Aufgaben werden auch in Bereichen, in welchen wir das vor Kurzem noch nicht für möglich gehalten haben, automatisiert werden. Was bleibt sind die Ausnahmen, die Situationen die nur der Mensch richtig beurteilen kann. Hier sind keine Einzelkämpfer gefragt, sondern dezentrale Entscheidungsgremien, nah am Kontext.

Die Fähigkeit effektiv zu Entscheiden trennt die großartigen Unternehmen vom Rest

In Zukunft werden immer mehr Aufgaben von Wissensarbeitern von Maschinen übernommen. Menschen müssen in der Folge immer komplexere Situationen und Ausnahmen übernehmen. Um diese zu erfassen und richtig zu bewerten wird Zusammenarbeit in Teams, über Abteilungs- und Organisations- Grenzen hinweg immer wichtiger. Unsere auf Effizienz trainierte, lineare Herangehensweise steht uns dabei im Weg.

Die Qualität und Geschwindigkeit von Unternehmensentscheidungen nimmt kontinuierlich ab

Der Wert eines Unternehmens ergibt sich letztendlich aus der Summe der Entscheidungen, die es trifft und umsetzt. Seine Vermögenswerte, Fähigkeiten und Strukturen sind nutzlos, wenn Führungskräfte und Manager nicht in der Lage sind die wesentlichen Entscheidungen häufiger richtig als falsch treffen. Dieses Verhältnis wird mit zunehmender Größe und meist auch mit zunehmendem Alter von Organisationen dramatisch schlechter. Woran liegt das?

Organisationsformen aus einer anderen Zeit

Um skalierbare Lösungen liefern zu können behelfen sich Unternehmen mit zunehmender Größe mit immer mehr Prozessen. Das ist eine großartiger Ansatz für eine Welt, in der sowohl das Problem als auch die Lösung bekannt sind. Prozesse reduzieren das Risiko für ein Gesamtunternehmen, aber jede Prozessschicht reduziert die Fähigkeit, flexibel und anpassungsfähig zu sein und - was immer wichtiger wird - auf neue Chancen und Bedrohungen zu reagieren.

Folgen der Digitalisierung

Die Herausforderungen im anbrechenden exponentiellen Zeitalter kann weder ein Algorithmus, noch eine Person alleine meistern. Emotionale Intelligenz und der Blick über Silogrenzen sind gefordert.

Weil komplexe Probleme fast immer domänenübergreifend gelöst werden müssen, werden leicht zu viele Personen zu lange eingebunden. Mit jeder zusätzlichen Perspektive steigt der Aufwand jedoch exponentiell. Führungskräfte verbringen deshalb immer mehr Zeit in Abstimmungen und das immer häufiger ohne Ergebnis. 

So dauern wesentliche Entscheidungen immer länger, oder werden am Ende ganz einfach nach Bauchgefühl - und nur manchmal unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategie getroffen. Die Zahl der Fehlentscheidungen steigt. In der Folge handeln Unternehmen noch vorsichtiger, entscheiden noch langsamer. 

Wir können nicht länger so weiter machen wie bisher. 

Die meisten Unternehmen versuchen das Problem so anzugehen, als wäre es ein reines Informationsproblem. Sie investieren massiv in die Bereitstellung von immer mehr Daten - und damit am Kern des Problems vorbei. Allein durch moderne und immer bessere Analysewerkzeuge kann die Zukunft etablierter Unternehmen nicht von schwarz zurück auf rosig gestellt werden. 

 

Um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nachhaltig zu lösen, braucht es einen völlig neuen, holistischen Ansatz. beeBlum.

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