Innovation ist der Treibstoff für wirtschaftlichen Erfolg. Je älter ein Unternehmen ist, desto schwerer tut es sich ein Gleichgewicht zu finden zwischen der Notwendigkeit, ein profitables Geschäft zu führen und Investitionen in den zukünftigen Erfolg. Nicht selten stehen diese beiden Ziele im Widerspruch und die meisten Führungskräfte konzentrieren sich fälschlicherweise nur auf eher kurzfristige Erfolge. Sie stecken in Richtlinien, Verfahren, Ebenen des Managements und der Risikoaversion fest: Ihre eigenen Prozesse behindern den Wandel. Das führt dazu, dass meist nur Fake-Novationen produziert werden — Schein-Innovationen mit wenig Effekt. beeBlum kann Unternehmen helfen dieses Verhältnis ins Gleichgewicht zu bringen.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines im Börsenindex Standard & Poor's 500 gelisteten Unternehmens von 67 Jahren in den 1920er-Jahren ist auf heute nur noch 15 Jahre gesunken. Alle zwei Wochen verschwindet ein S&P-500-Unternehmen vom Markt, bis 2027 sollen drei Viertel der 500 grössten Unternehmen in den USA durch neue ersetzt werden. Angesichts dieser Geschwindigkeit des Wandels haben selbst (digitale) Innovationen eine kurze Halbwertszeit. Was heute einen Wettbewerbsvorteil verspricht, wird in ein paar Jahren zur Commodity.

"If you're not fast, you're fucked."
(inoffizielles Motto von Google)

Die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen sind komplex, so dass niemand sie allein entwickeln kann. Agilität kommt deshalb in Zukunft nicht länger aus reiner Geschwindigkeit, sondern aus der Fähigkeit, mehrere Bereiche gleichzeitig zu erforschen und sie zu etwas zu kombinieren, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Deshalb können wir erwarten, dass sich die Grundlage des Wettbewerbs weg von Design-Sprints, Lean Launchpads und Pivotisierung hin zum Aufbau sinnvoller Beziehungen zur Lösung großer Herausforderungen verschieben wird.

„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können – freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt.“ 
-Johannes von Salisbury, 1159

Wissenschaftler, Politiker oder Mediziner bauen ihre Arbeit auf den Erkenntnissen ihrer Vorgänger auf. Aus diesem großen Erfahrungsschatz können sie Nutzen ziehen. Manches müssen sie revidieren, einiges können sie weiterentwickeln, vieles können sie weiterverwenden. Auf diese Weise entstehen auch Innovationen. Unser Gehirn verknüpft eigene Erfahrungen und Wissen mit neuen Informationen und den Erfahrungen anderer durch Kommunikation.

"Ein Experte ist jemand, der 99 Liebesstellungen kennt, aber kein einziges Mädchen." - Dieter Hallervorden 2020

Die geheime Zutat im Innovationsprozess ist, einen wirklich neuen Ansatz zu finden. Phantasie, Kreativität, Iteration und Rückkopplungen sind zehnmal wichtiger als Erfahrung.

beeBlum ermöglicht Zusammenarbeit, über räumliche und organisatorische Grenzen hinweg.

Innovationen zu schaffen ist kein linearer Prozess, sondern entwickelt sich durch Iteration, Rückkopplung und Austausch. Oder anders ausgedrückt, durch das Erstellen, Teilen, Organisieren und Entwickeln von Kontexten. Genau so funktioniert deshalb beeBlum. 

 

Um in beeBlum ein Handlungsfeld zu bearbeiten, wird von der verantwortlichen Fachabteilung eine Situation geschaffen und verschiedene Stakeholder-Gruppen dazu eingeladen. Diese haben dann die Möglichkeit Informationen und Ideen, die auf ihren unterschiedlichen Erfahrungswerten basieren beizutragen. So entsteht eine wechselseitig  unbeeinflusste Grundlage zur Entwicklung möglicher Handlungsoptionen. Alle Beteiligten interagieren über ihren persönlichen Feed. Nützliche Informationen können von hier auch jederzeit zu eigenen Situationen hinzugefügt werden. So entsteht ein permanenter Austausch zwischen Kontext-spezifischem Informationsaustausch und kreativer Interaktion.

beeBlum unterstützt Dich dabei, aus einem Sammelsurium guter Ideen die vielversprechendste zu ermitteln.

Bevor eine Innovation auf den Weg gebracht wird, können alternative Vorgehensweisen betrachtet und individuell bewertet werden. Das schließt "weiche" Faktoren, wie bspw. die Betrachtung von Chancen oder Begeisterungsfaktoren ebenso mit ein, wie "harte" Kennzahlen wie Budget oder Preis. So wird, quasi nebenbei, ein Kriterienkatalog erstellt und mit Inhalten gefüllt. Wird die Entscheidungsvorlage als entscheidungsreif eingestuft haben der oder die Entscheidungsträger die Möglichkeit weitere Kriterien oder Informationen einzufordern, die Entscheidung abzugeben oder auf der vorhandenen Grundlage  entscheiden.

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