(Eine sinnvolle) Planung in Unternehmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Steuerung des Unternehmens. Das Beschäftigen mit der Zukunft, dem Kunden und der Frage, welche Maßnahmen zur geplanten Umsatzsteigerung führen sollen, kommt dabei aber meist reichlich kurz.

beeBlum kann Dir helfen ein wirklich auf die Zukunft ausgerichtetes Planungssystem zu schaffen. Dafür ersetzen wir nicht Deine bestehende Software, sondern ergänzen sie sinnvoll. Mit beeBlum planst Du in Zukunft dann nicht einfach x% mehr, sondern gehst wirklich strategisch vor. Zusammen mit anderen Wissensarbeitern diskutierst Du Annahmen, vergleichst Maßnahmen und entwickelst Frühindikatoren, die Dir wirklich helfen, Deine Ziele zu erreichen. 

"Unless commitment is made, there are only promises and hopes; but no plans."

Peter F. Drucker

Planung - im herkömmlichen Sinne - ist überholt

Sind wir ehrlich. Was in der alljährlichen Planungsrunde passiert, hat nicht viel damit zu tun die Zukunft zu gestalten. Unternehmensplanung ist meist nicht viel mehr als die Fortschreibung der Vergangenheit in genau eine mögliche Zukunft. Das Management liefert dafür die Zielgrößen auf sehr aggregierter Ebene - und im besten Fall noch ein paar Annahmen, die dieser zu Grunde liegen. Die "eigentliche Planung" geschieht dann in den verschiedenen Fachbereichen "top-down" durch Drehen an Mengen oder Preisen, das Verteilen auf Produktgruppen und Zielkunden. Weil es anders nicht praktikabel ist - und noch viel mehr Aufwand bedeuten würde... So bekommt der Vertrieb die Vorgabe x% mehr zu verkaufen, verteilt das über seine Produkthierarchie - und dann setzt sich in der so genannten integrierten Unternehmensplanung der alljährliche Wahnsinn des managens von Abhängigkeiten in weiteren Abteilungen fort. Ein Lieferengpass beeinflusst die Produktion und diese wiederum den Vertrieb, was die Verschiebung einer Vertriebsaktion und Auswirkungen auf die Produktion und die Lieferkette hat... Die Zeiten zwischen den Jahresplanungen werden dann damit verbracht, entsprechende Planabweichungen zu erklären. Nur allzu oft stellt dieser Mechanismus eine massive Verschwendung von Ressourcen dar ohne signifikante Ergebnisse zu erzeugen. Weil eine wirkliche Auseinandersetzung mit Maßnahmen die zu den anvisierten Zielen passen nicht stattfindet. Die Anstrengungen konzentrieren sich stattdessen fast ausschließlich auf Ergebnisse wie EBIT, Budgets, Kosten usw. Diese so genannte Lagging Indicators sind Kennzahlen die outputorientiert, leicht zu messen, jedoch nicht, oder nur schwer direkt zu beeinflussen sind. Sie sind das Ergebnis vieler verschiedener Tätigkeiten und Maßnahmen.

Um die Zukunft im gewünschten Sinne zu beeinflussen, sollte deshalb darauf hingearbeitet werden die klassische Unternehmensplanung zu automatisieren. Der Umgang mit logischen Abhängigkeiten und deren Auswirkungen sollte in den 2020er Jahren von Algorithmen und Softwaresystemen besser beherrscht werden, als von Menschen. Das würde den den bisher mit diesen Aufgaben belasteten Personen ermöglichen sich auf die Faktoren zu konzentrieren, die entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft haben. Ein Vorgehen also, das eher Maßnahmen- statt ergebnisorientiert ist. Das Kreativität, Zusammenarbeit und den Umgang mit gestalterischer Freiheit erfordert. Wenn wir zum Beispiel den Umsatz steigern wollen, könnte eine prädiktive Idee oder Maßnahme darin bestehen, mehr (oder bessere) Marketingkampagnen durchführen oder die „Anzahl telefonischer Kundenkontakte pro Tag“ zu erhöhen. 

Leading Indicators

Die Konzentration in der Planung auf Maßnahmen liefert uns "ganz nebenbei" eine Reihe von Lead-Indikatoren. Diese sind vorausschauend und entscheidend, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter proaktiv handeln, z.B. Risiken frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten, anstatt erst zu reagieren, wenn das Risiko eingetreten ist. Lead-Indikatoren sind inputorientiert und deshalb einfacher zu beeinflussen. Sie sind prädiktiv und bieten daher keine Erfolgsgarantie. Das macht es nicht nur schwierig zu entscheiden, welche Vorlaufindikatoren zu verwenden sind, sondern führt auch tendenziell zu hitzigen Debatten über die Validität der Messung. 

 

Konsequent umgesetzt, erhält man eine Wirkungskette von den Zielen über die Maßnahmen hin zu den wesentlichen Indikatoren und Schlüssel-Kennzahlen. Eine solche Systematisierung der Wirkungsbeziehungen kann linear, oder auch als eine Art Werttreiberbaum realisiert werden. Durch die Kennzahl-Orientierung lassen sich Planabweichungen gegenüber den Planungsprämissen früher erkennen und die Auswirkungen abschätzen. Eine Werttreiber-orientierte Planung bietet darüber hinaus einen unmittelbaren Andockpunkt für Sensitivitätsanalysen („Stress-Tests“) und Simulationsmodelle. So können mögliche Vor- und Nachteile verschiedener Optionen abgewägt und insbesondere im Top-Management gezielt favorisierte Alternative ausgewählt werden.

 

Dank der stetig steigenden Möglichkeiten künstlicher Intelligenz können auf Basis der getroffenen Entscheidungen mühelos Prognosen, wenn gewünscht tagesaktuell für die verschiedenen Geschäftsbereiche erstellt werden. Planungen müssen in der Folge dann nur noch aufgrund der aktuellen Situation "event-basiert" überarbeitet werden. So können Unternehmen strategische Ziele verfolgen und sich trotzdem schnell an aktuelle Veränderungen anpassen. 

beeBlum ist der ideale Kommunikationsrahmen für einen effektiven Planungsprozess.

Ein guter Kommunikationsrahmen ist die Voraussetzung zur Umsetzung zeitgemäßer Planungsszenarien. Er muss die relevanten, zukunftsorientierten und vor allem auch die ambitionierten Schlüsselthemen aller Stakeholder transportieren und so gewünschte Aktionen inspirieren. So hilft er schnell zu reagieren und dennoch das übergeordnete Ziel oder Zweck nicht aus den Augen zu verlieren. beeBlum verbindet Kommunikation mit der Fähigkeit zum Austausch und Weiterverwendung von Kennzahlen. beeBlum verfügt damit über eine Struktur, die Unternehmen in die Lage versetzt, nicht-lineare und digitalgetriebene Entwicklungen gerecht zu werden. Damit ist beeBlum das ideale Framework zur einfachen Integration - auch sehr vieler Beteiligter - in den modernen Planungsprozess

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